O könnt’ ich doch mit einem

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O könnt' ich doch mit einem Schlag zerbrechen
 All das Geräthe, das zu meinem Schaden
 Ersonnen ist, die Hacken, Hauen, Spaten,
 Die Schaufeln, Gabeln, Sensen, Sicheln, Rechen,

Die plumpen, die sieh jetzt so oft erfrechen,
 Die Arme meines Mädchens zu beladen,
 Wo draußen Regenström' ihr Haar bald baden,
 Des Mittags Gluthen bald ihr Antlitz stechen;

Derweil ich traurig sitze, wie im Bauer
 Der Gimpel, der entbehrt sein täglich Futter,
 Weil's Nacht wird und ich sie noch nicht gesehen.

Und kommt sie, ach, so kommt erst meine Trauer,
 Weil sie nun müd' und gähnend fragt die Mutter,
 Ob sie nicht gleich, weh mir, zu Bett darf gehen.