Ich wollte, daß ich wär

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Ich wollte, daß ich wär' -- o süßes Neiden! --
  Dein Spiegel mit dem blanken Angesichte;
  So würd' ich doch an deines Auges Lichte
  Viel öfter mich als jetzo können weiden.

Ich wollte, daß ich wär' -- o bittres Leiden! --
  Dein Schatten, der vor deinem Glanz zunichte
  Nie wird; so würd' ich, gleich dem dunklen Wichte,
  Von deinem Leibe brauchen nie zu scheiden.

Ich wollte, daß ich nur dein Lämmchen wäre,
  So würd' ich doch nicht sehen, daß du bangtest
  Und flöhst vor mir, wie vor dem Wolf, nicht besser.

So gäb' ich dir die Wolle, wenn die Scheere
  Du führetest, und, ob du es verlangtest,
  Das Leben, wenn du führetest das Messer.
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