O süße Göttin

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O süße Göttin von der heil'gen Myrthe,
  Wo du magst weilen unter Paphos Bäumen,
  Hieher gelenket sei an goldnen Zäumen
  Dein Wagen, der von Tauben angeschirrte.

Und jeder Zephyr, der durch Blumen schwirrte,
  Soll deinen Spuren folgen ohne Säumen,
  Zu dieses Thales dir geweihten Räumen,
  Wo seine Hirtin heut' umfängt ihr Hirte.

Ein Tempe sei der Wiesengrund, der feuchte,
  Pindus und Ossa jener Hügel Kette,
  Peneios Silber dieses Baches Welle;

Ein jeder Glühwurm eines Amors Leuchte,
  Ein jeder Schmetterling ein Amorette,
  Und Nymphe jede flatternde Libelle.
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